"Schlaflos in Aalen"

Am 4. und 5. 8. startet das Aalener Galgenberg Festival

Fotos: Viele ehrenamtlichen Helfer sorgen dafür, dass auf dem alten Gaskesselgelände das Galgenberg Festival langsam Gestalt annimmt.

Schwitzende Männer schleppen Eisenstangen, Bodenplatten und Kisten über den kahlen Schotterplatz. Die Bühne wird aufgebaut, dazu einige unverzichtbare "Buden". Es geht gemütlich zu (für Zuschauende), noch ist der Platz leer und die Befürchtung, ob alles fertig wird, groß. Doch schon Stunden später ähnelt der Platz beim alten Gaswerk bereits ein wenig einem  Festivalgelände. Zumindest mit einiger Phantasie und dem Wissen, wie es im vergangenen Jahr war. Zeltaufbau ist angesagt.

 Essens- und Getränkestände, raunt Flex Flechsler, der mit seinen Kollegen von den "Kulturfreunden Galgenberg" hier zugange ist. Noch wird nebenbei über Organisatorisches diskutiert, auch darüber, was wohin soll. Und irgendwann ist er dann plötzlich da, der lang erwartete Lastwagen. Langsam rollt er zur Bühne. Bei der Frage, wie viel er geladen habe, winkt der  Fahrer ab. Viel, scheint die richtige Antwort zu sein, stapeln sich doch bald Riesenkisten vor der Bühne. Aus ihrem Inneren kommen Scheinwerfer, Lautsprecherboxen, Berge an Elektrokabeln und jede Menge Elektronik. 

Wer es noch nicht weiß: Hier geht es um´s Galgenberg Festival

Nach Festivalatmosphäre sieht es indes immer noch nicht aus. "Bekommen wir schon hin", so die beruhigende Antwort der Helfer. Fleißig müssen diese allerdings dafür schon werkeln. Seit einigen Tagen sind sie bereits auf dem Gelände, bei der derzeitigen Schwüle nicht immer ein Vergnügen. Doch mit dem ersten Festivaltag werde auch die Sonne überm Hirschbach scheinen, versichert Flex. Bei den unsicheren Wetterprognosen ein gewagtes Versprechen, doch ein Blick aufs Handy bringt die Bestätigung. "Ich habe die Bauern-App, da kommt die Wettervorhersage ganz genau!"

Regelrecht zusehen kann man, wie nach und nach die Infrastruktur entsteht - nicht zuletzt, da immer mehr ehrenamtliche Helfer Hand mit anlegen. Bühnenausstattung, Zelte, elektronisches Equipment und alles andere drumherum. Rein technisch gesehen, kann die Party am Freitag (4.8.) steigen. Tolle Musik sowohl am Freitag wie am Samstag ist garantiert und jede Menge Lust auf Bratwürste und Flammkuchen dürfen ebenfalls mit zum Festival gebracht werden. Die ganz Durstigen werden´s mit Freude vernehmen: 2500 Liter Bier wurden bereits Donnerstagnachmittag per Riesenfass angeliefert.

Jetzt kann es  losgehen

Keine Nebensache! Denn am Freitag soll es bereits richtig rund gehen, heißt doch die Losung für die heiße erste Nacht: "Schlaflos in Aalen". Was für ein Versprechen! Aber eines mit 100-Prozent-Garantie, den gleich vier Akteure werden das Publikum ab 20 Uhr in Stimmung bringen: Die Stuttgarter Sängerin Fola Dada, die geniale SWR Big Band, das ultimative Schwabenquartett "Herrn Stumpfes Zieh und Zupf Kapelle" sowie die á-cappella-Knaben von "Die Fünf". 

Die Nacht danach gehört traditionell - nachdem die Jugend mit dem Gallow Mountain Express unterwegs war, um das Galgenberg-Festival zukunftsträchtig zu machen - dem „Vereinsorchester“ um Michael Kehrle, Flex, Selle, Manne, Axel Nagel, Walter Belge, Bernd Weingart, Norbert Botschek, Sonja Felkel, Petra Niko und wie sie alle heißen. In der Walldorfschule proben derzeit die über 20 Musiker, um ihre Fans am Samstag (20 Uhr) mit einem höchst bunt gemischten Programm - vom Oldie bis zum aktuellen Hit - zu begeistern. Und noch eine gute Nachricht zum Schluss: Die Lautsprecheranlage funktioniert bereits seit dem späten Abend. Musik rauscht mit Karacho durch die Boxen. Dem Festival steht also fast nichts mehr im Wege.

INFO

 

Galgenberg-Festival

Freitag,    4.  August, Einlass 18 Uhr, Beginn 20 Uhr

Samstag,  5.  August, Einlass 18 Uhr, Beginn 20 Uhr

Karten gibt’s beim Touristik-Service der Stadt Aalen am Marktplatz, im Café Wunderlich in der Rittergasse, unter xaverticket.de oder unter galgenberg-festvial.de und an der Abendkasse.

 

Weitere Infos: www.galgenberg-festival.de.

 

Fotos: So wird es  morgen und übermorgen Abend zugehen!

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Aalener Kulturjournal