Projektende beim "Boulevard Ulmer Straße"

Sozio-kulturelles Engagement geht aber in die nächste Runde

Ende gut, alles gut! Der "Boulevard Ulmer Straße" hat sich mit einer großen Abschlussparty verabschiedet, bei der alle Beteiligten sich und ihre einzelnen Projekte noch einmal vorstellen konnten, bei der Bilanz gezogen und vor allem kräftig gefeiert wurde - bei strahlendem Sonnenschein und vorsommerlichen Temperaturen.

Nach dem Sinn solcher sozio-kultureller Projekte 

befragt, antworteten die Verantwortlichen des Theaters der Stadt (Tina Brüggemann, Tonio Kleinknecht, Winfried Tobias), es sei um die Frage gegangen,  was für die in Aalen lebenden Menschen in Zukunft bedeutsam sein werde und in welchem Europa sie leben wollten. "Da ist es wichtig, über den Tellerrand zu schauen und aus den angestammten Bühnen herauszugehen. Außerdem wollten wir mit unseren Nachbarn in gemeinsamen Projekten die Vielfalt, die man in der Ulmer Straße antreffen kann, sichtbar und erlebbar machen."

Insgesamt ziehen die Theatermacher ein positives Resümee, sowohl was im Laufe des einjährigen Projekts die Besucherzahlen betrifft als auch die Verbindungen, die neu geknüpft werden konnten. "Das Theater soll und will ein Motor für die Kultur in Aalen sein; dass wir das nicht nur auf unseren Bühnen, sondern auch in der Stadt sein können, hat sich beim `Boulevard Ulmer Straße´ in einer Form gezeigt, auf die sich aufbauen lässt."

Bereits fest aus dem Boulevard-Projekt etabliert, hat sich in der neuen Spielzeit das Format „Bürgertheater“ als Mitmachangebot jenseits bereits bestehender Spielclubs. Besonders zu erwähnen wäre der Bürgerchor, der für 2018 eine eigene Produktion auf die Beine stellen wird. Eine weitere Zusammenarbeit ist zudem mit dem Treffpunkt Rötenberg und dem Programm BIWAQ. "Der Boulevard geht also weiter. Nur anders halt", verlautet es aus dem Theater.

 

Mehr dazu: Interview zum Boulevard Ulmer Straße

Impressionen

Druckversion Druckversion | Sitemap
Aalener Kulturjournal