Verleihung der "Großen Ehrenplakette in Silber" an Ingo Hug 

Aalens Jazzfest hat endlich seinen Doctor Music  

Schmetternde Fanfaren wären eine gute Alternative gewesen, schließlich bekommt nicht alle Tage ein Aalener die "Große Ehrenplakette in Silber" der Stadt verliehen. Fast alle, die Rang und Namen haben, pilgerten ins Festzelt "Petite Bellevue": Stadträte, ehemalige und gegenwärtige Bürgermeister, Vertreter der Wirtschaft und Landespolitik, jede Menge Kulturschaffende, Musikfans und Oberbürgermeister 

 

Thilo Rentschler. Ihm war es überlassen, Aalens Verdienstorden zu überreichen. 

Doch zuvor bekamen die Besucher der Jazzfestes und der eingeschobenen Verleihungszeremonie einiges geboten, beispielsweise einen stürmischen Tanz der Formation  "KeraAmika" und eine höchst bemerkenswerte Laudatio, besser eine Beatbox-Performance von Sänger Peter Fessler, gefolgt von Tom Glagows launigen Bemerkungen. Für alle, die nicht wissen, um wen es ging: Ingo Hug, den Initiator des Aalener Jazzfestes und Vorsitzenden des Vereins "kunterbunt". 

Hug sei das Herz des Jazzfests, so Glagow. Bereits zuvor nannte ihn Aalens OB  einen „Dr. Music, einen Kulturmacher mit Strahlkraft“, der umtriebig, eigenwillig, knorrig, aber immer kunterbunt sei und der sich seit 26 Jahren von nichts und niemandem etwas vorschreiben lasse. Blumenstrauß, Ehrenurkunde und Ehrenplakette für Ingo Hug, dem so viel Zuspruch zu viel des Guten schien und der sichtlich berührt meinte: "Wenn wir was zusammen machen, dann klappt’s.“  

 

Und während er sich nun zu anderen Trägern der "Großen Ehrenplakette" wie Sieger Köder, Hermann Bausinger, Eugen Hafner und Werner Sobek stellen darf, entwickelt sich das Jazzfest weiter. Es dürfe gerne 100 Jahre alt werden, so Hug. Auf welche Art und Weise demonstrierte im Anschluss  Dominic Miller, Gitarrist von Sting. Mit anderen Musikern zelebrierte er eine Jazzsession vom Feinsten.

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Aalener Kulturjournal