Der "Spielclub 1" und die "Erwachsenen" bringen den zeitlosen Klassiker „Emil und die Detektive“ auf die Theaterbühne.

Allein schon die Proben seien lustig gewesen, berichtet Arwid Klaws, der gemeinsam mit Theaterpädagogin Anne Klöcker das Stück inszeniert. 15 Kindern und acht Erwachsenen werden bei der Premiere auf der Bühne stehen und da sie aus zwei Spielclubs kommen, gibt es eben auch zwei Regisseure, wobei beide der Versuchung widerstanden, "Emil und die Detektive" in die moderne Zeit zu holen. 

Der Klassiker bleibt in der Vergangenheit der 1930er Jahre, was allerdings zur Folge hatte, dass die Smartphone-Generation so manche Geschichte in der Geschichte erklärt werden musste, weil sich die darin geschilderten Situationen heute völlig anders darstellen.  „Andererseits gab es damals viele Dinge nicht, die heute selbstverständlich sind“, weiß Anne Klöcker.  Als Beispiel gibt Intendant Tonio Kleinknecht jene Szene an, in der ein Junge einen langen Nachmittag vorm Telefonsitzt und auf einen Anruf wartet. Undenkbar im Zeitalter von Handy und Whatsapp. 

Die Handlung ist  - zumindest den meisten Erwachsenen - bekannt: Emil und seine Freunde erleben ein aufregendes Detektivabenteuer. Als Emil im Zug nach Berlin, wo er seine Ferien bei Verwandten verbringen soll, sein Geld gestohlen wird, beginnt eine rasante Verfolgungsjagd. Zuerst sieht es so aus, als könne sich die Bande nicht gegen den unheimlichen Herrn Grundeis durchsetzen, aber dann… Parole Emil!

Es spielen: Doris Schubert, Amelie Seeling, Katerina Severin, Eva Sturm, Vera Theuer, Marlena Tomanek, Regina Trauter, Carla Uhl,Corvin Hiller, Marjoline Buhr, Marlen Jänisch, Leni Klöcker, Finja Lesch, Dorina Medesan, Amelie Möcklin, Sophie Mohr, Viktoria Pfitzer, Quinn Pietsch, Rafael Brüggemann, Stefan Rettenmaier, Julius Roscher, Paul Schmidt und Jens Uhl.

 

Die Termine im Wi.Z: 30. Mai, 20., 24. und 26. Juni um 17 Uhr; 25. Juni um 15 Uhr. Info: www.theateraalen.de. Karten und Reservierungen: Telefon 07361 / 522 600, E-Mail: kasse@theateraalen.de.

FOTO: Theater Aalen, kul

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Aalener Kulturjournal