Ernst Mantel zeigt am 02.12.2018 ein exklusives Mischprogramm

„HA KOMM und GELL“

HA KOMM

Lieder über großspurige Allesleser, Balladen über Intelligenzbolzen und Selbstdarsteller, über den globalen Schwaben, nervige ICE-Fahrten und Elegien über Verwandtschaftsbesuche zur Unzeit ...

 

Dazu Monologe in Warteschlangen an süddeutschen Charterflugschaltern,  Texte über die unrichtige Anwendung  falscher Spruchweisheiten, über  generationenübergreifende Erziehungsvarianten, über Vergesslichkeit, die man leicht mit Schusseligkeit verwechselt und über den exzessiven Gebrauch des „SCH“ im schwäbisch-alemannischen Sprachraum. Titel: „Luschtige Linguischtik für Freizeit-Germanischten in der Diaschpora“.

 

GELL das neue Programm

 

Und „Schwäbisch in Höchstform“ nennt auch die Kritik Ernst Mantels Lieder und Alltagsszenen. „Dazu noch sauluschtig!“,
Mantel spielt mit Sprache und Dialekt wie kaum ein anderer und dies mit offensichtlicher Lust sowohl am Hintergründigen als auch Banalen, sodass die Grenzen manchmal zu verschwimmen drohen. Er ist zudem genauer Beobachter mühevoll versteckter Schwächen, ein Zwischen-den-Zeilen-Leser und Sprachjongleur im Herrn und, wie er von sich selbst sagt, „getrieben von einem unbändigen Hang zu Neigungen.“ 
„Ein Leben ohne Humor ist zwar möglich, aber nicht erstrebenswert. Dass es dabei unterschiedlichste Humöre gibt ist nachrangig. Ob hochgradige Blödsinne oder o´bachene Unfüge, Hauptsache nicht völlig humorlos oder verklemmt!“ (Zitat aus einem aktuellen Selbstgespräch)
Im Vorteil sind laut Mantel diejenigen, die zur Selbstironie fähig sind. Warum? Dieser Nachweis soll in „GELL!“ geführt werden, anhand von Begegnungen mit allerlei Rechthabern und Rausschwätzern, Rumgoschern und liebenswürdigen Spruchbeuteln, wohlmeinenden Siachen, impertinenten Seegockeln und halbschürigen Hasenschädeln.
Zu Wort kommen neben dem Homo Pfiffikus auch der Homo Gschicktle und Schläuchle, ebenso Menschen und Mitmenschinnen, die „bloß in nix neikommen“ wollen, sowie LifestylepolizistInnen, die stets haargenau wissen, „was geht“, was „aber auch so was von gar nich´ geht, GELL

 

Tickets für Sonntag, 02. Dezember gibt es dienstags bis freitags von 9 bis 12 Uhr im Fachsenfelder Schlossbüro, für 22 Euro. Der Vorverkauf startet bereits am 6. November. Zur Wahl stehen zwei unabhängige Solo-Vorführungen. Veranstaltungsbeginn ist einmal um 16.30 Uhr oder alternativ um 18 Uhr.

Rückfragen und Tickets unter 07366/92303-0 oder E-Mail info@schloss-fachsenfeld.de.

Weitere Infos www.schloss-fachsenfeld.de.

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Aalener Kulturjournal