Aalener Sinfonieorchester lädt zu drei Adventskonzerten

Besinnliche Melodien und Texte

(pm) Gleich zu drei Adventskonzerten lädt das Aalener Sinfonieorchester in diesem Jahr. Das Besondere des diesjährigen Konzertprogramms ist es, dass ausgewählte Musiker des Orchesters als Solisten auftreten und das Publikum so unterschiedliche Instrumente und Instrumentalisten erleben kann. Die Konzerte sind am Samstag, 14. Dezember, um 20 Uhr in der Auferstehung Christi-Kirche in Schwäbisch Gmünd-Bettringen sowie am Sonntag, 15. Dezember, um 17 Uhr im Aalener Rathaus. Zusätzlich gibt es am Sonntag, 15. Dezember, um 15 Uhr ein besonderes Angebot für junge Musikliebhaber: Im Familienkonzert spielen die Sinfoniker im Aalener Rathaus speziell für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern, altersgerecht moderiert von Hans Bergmann. Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei.

 

 

Das Adventskonzert beginnt mit einem feierlichen Blechbläserchoral zu Anton Bruckners „Christus factus est“. Dieses ursprünglich für Chor komponierte Werk beeindruckt durch seine klanggewaltige und mitunter melancholische Stimmführung. In diese Stimmung passt auch die Romanze für Violine und Orchester des norwegischen Komponisten Johan Svendsen. Mit ihren elegischen Motiven lehnt sie sich immer wieder an die nordeuropäische Volksmusik an, zeigt aber auch stark von der Romantik geprägte Melodien auf. Die Solistin Csilla Haag, Stimmführerin im Aalener Sinfonieorchester, brillierte mit diesem Stück bereits im Sommer dieses Jahres an der Berufsfachschule für Musik in Dinkelsbühl: Dort spielte sie Svendsens Romanze als Examensstück zum Abschluss ihres Violinstudiums.

 

Ein ganz anderer Klangcharakter zeigt sich im Concertino für Klarinette von Carl Maria von Weber. Auch Webers Werk ist der Romantik zuzuschreiben, setzt aber viel mehr auf Virtuosität und lebt, nach einer langsamen Einleitung, von spritzigen und lebhaften Motiven. Klangvolle Orchestereinwürfe wechseln sich mit schnellen und technisch höchst anspruchsvollen Passagen der Klarinette ab. Die Solistin Paloma Biehler spielt seit mehreren Jahren als Stimmführerin der Klarinetten im Aalener Sinfonieorchester.

In der Violinromanze in F-Dur von Ludwig van Beethoven übernimmt die langjährige Konzertmeisterin des Aalener Sinfonieorchesters, Adelheid Kolberg, den Solopart. Die Romanze besticht durch eine zu Beginn würdevolle Melodie, die zunehmend an Virtuosität gewinnt und der Solistin neben herausragender Spieltechnik viel gestalterisches Feingefühl abfordert.

Anschließend wird es weihnachtlich: Zunächst spielen die Aalener Sinfoniker die stimmungsvolle Weihnachtsouvertüre von Samuel Coleridge Taylor. Fanfarenartige Klänge, abwechslungsreiches Schlagwerk und besinnliche Melodien prägen das Werk des englischen Komponisten. Mit dem bekannten „Abendsegen“ aus der Märchenoper Hänsel und Gretel von Engelbert Humperdinck leiten die fünf Hornisten des Aalener Sinfonieorchesters über zum traditionellen Weihnachtsliedersingen, bei dem wie jedes Jahr alle Zuhörer zum Mitsingen eingeladen sind. Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei.

 

Über das Aalener Sinfonieorchester

Das Aalener Sinfonieorchester besteht aus musikbegeisterten Laien, Berufsmusikern und Schülern der Musikschule Aalen. Das Repertoire des Orchesters reicht vom Barock bis zur Musik des 20. Jahrhunderts, wobei der Schwerpunkt auf sinfonischen Werken und Solokonzerten der Wiener Klassik und der Romantik liegt. Dirigentin des Adventskonzerts ist Lea Ray.

 

 Samstag, 14.12.2019

Auferstehung Christi Kirche, Schwäbisch Gmünd-Bettringen

20 Uhr Konzert

 

Sonntag, 15.12.2019

Rathaus Aalen

15 Uhr Familienkonzert (mit verkürztem Programm und Moderation für Kinder und Jugendliche)

17 Uhr Hauptkonzert

Info: www.aalener-sinfonieorchester.de

Eintritt frei

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Aalener Kulturjournal